Seit über 10 Jahren Ihre gute Adresse für die amtliche Sportboot - Führerscheinausbildung in OWL!

 

Inh. Rainer Strotmann

Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 7

33428 Harsewinkel

Tel./Fax: 0 52 47 / 46 02

info@sportbootschule-rs.de

Leuchtturm Roter Sand als Ölzeichnung

Leuchtturm Roter Sand

Der Namensgeber unserer Sportbootschule ist der Leuchtturm Roter Sand, der in der Außenweser auf Position

53°51,18´´N

008°04,54´´ E

in der Nordsee steht.

Er zählt weltweit zu den bedeutendsten maritimen Bauwerken und verkörpert für Millionen von Menschen an der Küste alles, was mit Schifffahrt und Meer zu tun hat. Er war der erste Leuchtturm, der im freien Wasser errichtet wurde, und ist somit ein Vorläufer moderner Offshore-Bauwerke.

Anstelle eines dritten Feuerschiffes in der Wesermündung wurde 1871 auch aus Kostengründen der Bau eines festen Leuchtturmes auf der Muschelbank Roter Sand beschlossen, um die Schifffahrt vor dieser Untiefe zu warnen. Ein erster Versuch, die Basis für den Überwasserbau mit einem Senkkasten zu schaffen, schlug 1881 nach der Zerstörung dieses sogenannten "Caissons" durch eine Sturmflut fehl. Erst im zweiten Anlauf konnte 1883 der gewünschte Erfolg erzielt werden.

Am 1. November 1885 ließ der Leuchtturm Roter Sand zum ersten Mal sein Licht erstrahlen. Die Feuerhöhe lag auf 23 Meter über Meeresspiegel, die gesamte Höhe des Turms bei 28 Metern. Der "Rote Sand" diente als Leit- und Quermarkenfeuer. Sein Leitfeuer bestand aus einem Feuer mit einem weißen Leitsektor und roten und grünen Warnsektoren. Die Tragweiten der einzelnen Sektoren lagen bei 9 sm (weiß), 7 sm (rot) und 6 sm (grün).

Wegen der langsamen Verlagerung des Fahrwassers musste 1964 sein Hauptfeuer gelöscht werden. 1986 erfolgte dann auch die Löschung des Nebenfeuers. 1982 wurde der Leutturm Roter Sand unter Denkmalschutz gestellt - auch ein Verdienst der Bremischen Bürgerschaft, die sich Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre für den Erhalt des Turms aussprach.

1987 erfolgte dann die aufwendige und kostspielige Sanierung des "Caissons", an dem die vergangenen rund 100 Jahre im Salzwasser der Nordsee nicht spurlos vorüber gegangen waren. Im November des gleichen Jahres konnten diese Arbeiten abgeschlossen werden. Die Finanzierung erfolgte durch den Förderverein, dem Bund und dem Land Niedersachsen. Am 9. Oktober 1987 übergab das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven den Turm an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Heute kümmert sich der Förderverein Roter Sand e.V., Bremerhaven, aufopferungsvoll um den Erhalt dieses maritimen Erbes. Der kostspielige Unterhalt wird aus Spendengeldern finanziert. Weitere Infos siehe unter:

Förderverein Roter Sand e.V.  

Deutschte Stiftung Denkmalschutz